Lehrstellen und Ausbildungsbörse

     Städte von A bis Z
Umkreissuche

zurück
 

Beruf Feinoptikermeister/in

Berufsbild Feinoptikermeister/in

Feinoptikermeister/innen übernehmen Fach- und Führungsaufgaben vor allem bei der Herstellung von feinoptischen Bauteilen in der optischen Industrie oder im Feinoptiker-Handwerk. Als Führungskräfte leiten sie Werkstätten oder Betriebsabteilungen, wo sie für die Personal-, Betriebs- und Arbeitsorganisation sowie die betriebliche Ausbildung zuständig sind. Sie können aber auch selbstständig einen Betrieb im Feinoptiker-Handwerk führen und sind dann für dessen gesamte betriebs- und finanzwirtschaftliche Entwicklung verantwortlich. Feinoptikermeister/innen arbeiten überwiegend in der Herstellung von optischen oder feinmechanischen Erzeugnissen. Dazu gehören z.B. Fotoapparate, Lupen, Brillengläser, Mikroskope oder Ferngläser.
Abhängig von der Betriebsgröße können Feinoptikermeister/innen verschiedene Fach- und Führungsaufgaben bei der Herstellung von optischen Geräten und Instrumenten wie Mikroskopen, Ferngläsern, medizinischen Untersuchungsgeräten, Fotoapparaten, Film- und Videokameras oder optischen Feinmessgeräten übernehmen. Sie bestimmen die Arbeitsabläufe und verteilen die Arbeitsaufgaben an die einzelnen Fachkräfte, die sie auch anleiten. Darüber hinaus koordinieren sie die Arbeiten, sind für die Betriebsbereitschaft und den rationellen Einsatz der Betriebsmittel (Maschinen, Geräte, Materialien) verantwortlich und üben Kontroll- und Leitungsfunktionen aus. Bei der Erstellung von Aufträgen übernehmen sie die kaufmännische und technische Kalkulation. Sie sorgen für eine termin- und fachgerechte Erledigung der Aufträge und der Abrechnung und stehen den Kunden als Ansprechpartner zur Verfügung. Besonders anspruchsvolle Fachaufgaben, die besonderes Können und langjährige Erfahrungen voraussetzen, erledigen Meister/innen im Feinoptiker-Handwerk häufig selbst. Dazu gehört beispielsweise die langwierige Nachfertigung in Handarbeit, wenn spezielle Vorgaben an Maß- und Winkelgenauigkeit nicht oder nur sehr schwer maschinell zu erreichen sind. Vor allem in kleineren Handwerksbetrieben führen Feinoptikermeister/innen in der Regel alle berufsüblichen Tätigkeiten auch selbst aus. Als selbstständige Inhaber/innen eines Handwerksbetriebes entwickeln sie die betrieblichen Grundsätze, bestimmen Art und Umfang der Investitionen, sind für die Personalauswahl verantwortlich und kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs. In der Regel sind sie auch für die Ausbildung des Berufsnachwuchses verantwortlich.
 

Voraussetzungen für Feinoptikermeister/in

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung im Feinoptiker-Handwerk ist eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.
Stand: 05.02.2012
Weitere Informationen auf:

Ratgeber und Tipps für alle Lebenslagen

Bild
Ursprünglich waren Studienreisen mehrjährige Bildungs- und Forschungsreisen zu ...
Bild
Viele Abiturienten wissen selbst noch bei der Zeugnisvergabe nicht, in welche Richtung ...
Bild
Wer regiert eigentlich dieses Land? Das Volk? Die Politiker? Die Medien? Oder doch ...
Bild
Alle Jahre wieder strömen die „Erstis“ zum Semesterstart die Universitäten ...