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Beruf Gemmologe/Gemmologin |
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Berufsbild Gemmologe/Gemmologin
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| Gemmologen und Gemmologinnen sind Fachleute für Schmuck und Edelsteine. Als Sachverständige beurteilen sie Edelsteine nach ihrer Qualität. Als Gutachter/innen erstellen sie Expertisen für Steine und Schmuckstücke. Gemmologen und Gemmologinnen arbeiten hauptsächlich als Sachverständige für Schmuck- und Edelsteinbegutachtung in Schmuckateliers, im Edelmetallwarenhandel, im Schmuckgroß- und -einzelhandel oder auf selbstständiger Basis. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich im Antiquitätenhandel und in Auktionshäusern. Darüber hinaus sind sie in Banken und Kreditinstituten, z.B. in Leihhäusern oder in der Anlageberatung im Diamantengeschäft, tätig. Auch in der handwerklichen oder industriellen Herstellung von Schmuck und in handwerklichen Gold- und Silberschmieden können sie beschäftigt sein. |
| Als Sachverständige beurteilen Gemmologen und Gemmologinnen Edelsteine nach ihrer Qualität. Dazu gehören neben der Art des Steines, seiner Form, Größe und Reinheit vor allem auch Schnitttechnik und Schliffqualität. Bei der Begutachtung berücksichtigen Gemmologen und Gemmologinnen die Reinheitsvorgaben, zum Beispiel in Bezug auf sogenannte Muttermale (Einschlüsse) oder Lupenreinheit. Als Gutachter/innen erstellen sie Expertisen für Steine und Schmuckstücke und können auch als Sachverständige zur Beurteilung und Bewertung im Pfandkreditgewerbe oder in Auktionshäusern herangezogen werden. Auch im Labor-Service oder in beratender Tätigkeit bei der Prospektion können sie arbeiten. Gemmologen und Gemmologinnen sind nicht nur als selbstständige oder angestellte Sachverständige tätig, sondern auch als Ein- und Verkäufer/innen und Anlagenberater/innen im Diamantengeschäft oder in der Schmuckwarenbranche. |
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Voraussetzungen für Gemmologe/Gemmologin |
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| Für diese Weiterbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die Bildungsträger legen eigene Zugangskriterien fest. Ein Schulabschluss sollte jedoch vorhanden sein. Eine berufliche Ausbildung, z.B. im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich des Wirtschaftsbereiches Edelsteine und Schmuck, oder eine akademische Ausbildung (Naturwissenschaften) ist hilfreich, aber nicht notwendig. |
Stand: 05.02.2012 Weitere Informationen auf:
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