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Beruf Erodierer/in |
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Berufsbild Erodierer/in
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| Erodierer/innen bringen maschinell Vertiefungen und Aussparungen in Werkstoffe ein. Sie arbeiten in Betrieben der Metallverarbeitung, z.B. im Werkzeug- oder Maschinenbau, oder der mechanischen Metallbearbeitung, etwa in Schlossereien. Da das Erodieren im Formenbau eine wichtige Rolle spielt, können Erodierer/innen auch in Gießereien tätig sein. Firmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus können Erodierer/innen in Betrieben des Fahrzeugbaus Beschäftigung finden. |
| Erodierer/innen wenden ein Zerspanungsverfahren an, mit dem Vertiefungen und Aussparungen beliebiger Form auch in harte, elektrisch leitende Werkstoffe exakt eingebracht werden können. Dazu stellen sie eine Elektrode aus Kupfer, Messing oder anderen leicht bearbeitbaren Metallen her, den sogenannten Erodierstempel. Dessen Querschnitt entspricht der Form der herzustellenden Vertiefung. Dann richten sie die Erodiermaschine ein und setzen sie in Gang. Die Elektrode wird in einer elektrisch nicht leitenden Flüssigkeit gegen das Werkstück geführt, ohne dieses zu berühren. Durch den elektrischen Strom werden vom Werkstück winzige Teile in der Form des Querschnitts der Elektrode abgetragen, so dass exakt die gewünschte Vertiefung entsteht. |
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Voraussetzungen für Erodierer/in |
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| Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine Ausbildung in einem Metall bearbeitenden Beruf, etwa aus dem Bereich Werkzeugbau oder Feinwerktechnik, erforderlich. Auch Fachkräften aus der Zerspanungstechnik bieten sich mitunter Zugangsmöglichkeiten. |
Stand: 05.02.2012 Weitere Informationen auf:
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