|
|
|
|
| zurück
|
| |
Beruf Metallvergüter/in, -härter/in |
|
Berufsbild Metallvergüter/in, -härter/in
|
|
| Metallvergüter/innen und -härter/innen verbessern die mechanischen Eigenschaften von Metallen und Metallerzeugnissen durch Wärmebehandlung. Sie arbeiten in Unternehmen des Maschinen- und Werkzeugbaus, z.B. bei Herstellern von Gieß- und Baumaschinen, von Werkzeugen sowie von Industrieöfen und Aufzügen. Auch in Betrieben der Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung, der Metallbearbeitung und des Metallbaus sowie in Unternehmen des Fahrzeug-, Schiffs- und Bootsbaus oder des Baus von Schienen- bzw. Luftfahrzeugen sind Metallvergüter/innen und -härter/innen tätig. |
| Metallvergüter/innen und -härter/innen beseitigen Materialspannungen, erhöhen Festigkeit und Zähigkeit und stellen die erwünschte bzw. notwendige Gebrauchshärte von Metallgegenständen her. Sie bearbeiten vor allem Werkzeuge und stark beanspruchte bewegliche Werkstücke, zum Beispiel Kugel- und Wälzlager oder Bauteile der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie. Bei der Metallvergütung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, vor allem Härten, Abschrecken, Anlassen und Glühen. Beim Härten wird das Material auf Härtetemperatur erhitzt, so dass sich die Gefügestruktur ändert und das Werkstück härter, jedoch auch spröder wird. Deshalb muss es nach dem Abschrecken (rasches Abkühlen) langsam auf Anlass- bzw. Glühtemperatur erwärmt und dann langsam wieder abgekühlt werden, um eine Versprödung des gehärteten Stahls zu vermeiden. Die Wärmebehandlung wird in der Regel nicht manuell, sondern in Industrieöfen durchgeführt, welche Metallvergüter/innen und -härter/innen je nach Material einstellen, bestücken, bedienen und überwachen. |
| |
Voraussetzungen für Metallvergüter/in, -härter/in |
|
| Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine Ausbildung in der Metallverarbeitung oder Werkstoffprüfung erforderlich. |
Stand: 05.02.2012 Weitere Informationen auf:
|
|
Ratgeber und Tipps für alle Lebenslagen |
|
|
Im Vorstellungsgespräch bekommt der Personaler den ersten persönlichen Eindruck ...
Die Wissenschaftsminister und Hochschulrektoren haben sich letztes Jahr bestimmt ...
|
|
Der erste Tag in der Uni: Man weiß nicht wohin, steht oft da wie bestellt und nicht ...
Eine US-Amerikanische Studie aus dem Jahr 2009 zeigte, dass viele Studenten bereits ...
|
|