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Beruf Berechnungsingenieur/in |
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Berufsbild Berechnungsingenieur/in
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| Berechnungsingenieure und Berechnungsingenieurinnen analysieren Systeme und Systemstrukturen mithilfe der Simulation, um Erkenntnisse über die realen Systeme zu gewinnen, z.B. über die Belastungsfähigkeit von Konstruktionen. Berechnungsingenieure und Berechnungsingenieurinnen arbeiten in nahezu allen Wirtschaftszweigen, z.B. in der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder auch bei Nahrungsmittelherstellern. |
| Sie führen rechnerische Experimente an einem virtuellen Modell durch, um Erkenntnisse über ein reales System zu gewinnen. Dazu simulieren Berechnungsingenieure und Berechnungsingenieurinnen dieses, etwa eine Hochhauskonstruktion oder ein Fahrgestell, z.B. nach Struktur, Funktion oder Verhalten. Dabei achten sie auf ein geeignetes Modell, um Aussagen über die zu lösenden Probleme treffen zu können. Dann setzen sie dieses Modell mit konkreten Parametern in Verbindung, z.B. wählen sie unterschiedliche Rahmenbedingungen oder Belastungen. Um eine Baukonstruktion z.B. im Hinblick auf ihre Erdbebensicherheit zu überprüfen, simulieren sie, ob sie verschiedenen Erdbebenstärken standhält. Im Anschluss interpretieren sie die Ergebnisse und nutzen ihre Rückschlüsse zur Erkenntnisfindung, z.B. in Bezug auf die Art der Konstruktion, die Materialmenge oder -qualität. Während der Berechnungen dokumentieren sie nachvollziehbar Rahmendaten und Ergebnisse und kontrollieren diese konstant. Sie übernehmen die Abstimmung zwischen den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die an der Simulation beteiligt sind. Berechnungsingenieure bzw. Berechnungsingenieurinnen arbeiten in der Entwicklungs- und Produktionsabteilung bzw. eng mit dieser zusammen. Sie stellen die Ergebnisse der Experimente sowie die getroffenen Rückschlüsse in Form von Berichten den internen oder externen Nutzern, z.B. der Konstruktionsabteilung eines Kunden, zur Verfügung. Z.T. unterstützen sie zudem den Vertrieb bei der Akquisition von Projekten. |
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Voraussetzungen für Berechnungsingenieur/in |
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| Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise ein ingenieurwissenschaftliches Studium in einer der Branche entsprechenden Fachrichtung erforderlich. |
Stand: 02.03.2011 Weitere Informationen auf:
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