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Beruf Ingenieur/in - Geotechnik |
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Berufsbild Ingenieur/in - Geotechnik
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| Ingenieure und Ingenieurinnen der Geotechnik beschäftigen sich mit dem Aufbau der Erdkruste und den Eingriffen des Menschen durch Baumaßnahmen, Rohstoffgewinnung, Grundwasserentnahme und Bodennutzung. Im Vordergrund steht dabei die Anwendung geowissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden auf praktische Probleme, z.B. im Bauwesen, in der Rohstoff- und Energiegewinnung, im Verkehrswegebau, in der Materialwirtschaft und im Umweltschutz. Ingenieure und Ingenieurinnen der Geotechnik arbeiten hauptsächlich im Bauwesen, z.B. in Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung. Auch in Vermessungs- und Ingenieurbüros sind sie tätig. Ebenso finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten in der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung, beispielsweise von Salz, Natursteinen oder Erdöl. Wasserwerke, Abfalldeponien sowie Hersteller von Bergwerksmaschinen kommen als weitere Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus können sie in der Forschung, in der öffentlichen Verwaltung und in Universitäten beschäftigt sein. |
| Ingenieuren und Ingenieurinnen der Geotechnik bietet sich ein weites Betätigungsfeld. Sie arbeiten nicht nur im Bergbau und in der Rohstoffgewinnung, wo sie etwa prüfen, ob ein Erzvorkommen rentabel abgebaut werden kann, sondern sie suchen auch nach Erdölvorräten oder planen einen Straßentunnel. Darüber hinaus erschließen sie unterirdische Hohlräume als Zwischenspeicher für Erdgas. Auch wenn es darum geht, durch Altlastensanierung Umweltschäden zu beheben und Gefahren für tiefere Grundwasserschichten zu beseitigen, sind sie gefragte Fachleute. Sie planen, organisieren, überwachen und leiten entsprechende Projekte im In- und Ausland. Ihr Betätigungsfeld reicht von der allgemeinen Erfassung geologischer Verhältnisse bis hin zu den Auswirkungen von Eingriffen durch Grundwasserentnahme, Bodennutzung und anderen Oberflächenveränderungen. Bei größeren Bauvorhaben leiten und koordinieren sie die jeweiligen Arbeitsabläufe, steuern und organisieren den Einsatz von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen und planen den Personalbedarf. Weiterhin sorgen sie dafür, dass Unfallschutz- und Arbeitssicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Bei Störungen stellen sie die jeweiligen Ursachen fest und veranlassen, dass diese behoben werden. Nach einem Master- oder Diplomstudium stehen ihnen auch Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung offen. |
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Voraussetzungen für Ingenieur/in - Geotechnik |
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Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium im Studiengang Geotechnik: - an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
- an Fachhochschulen : mindestens die Fachhochschulreife oder
- ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium, Staatliches Schulamt, ggf. auch die Hochschulen) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
Daneben wählen die Hochschulen ihre Studierenden auch zunehmend durch eigene Zulassungsverfahren aus. Zudem sind länderspezifische Zulassungsvoraussetzungen möglich. Nähere Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen enthält die Datenbank KURSNET. Hinweis: In allen Bundesländern bestehen Sonderbestimmungen zum Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber/innen ohne Hochschulreifezeugnis. Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern |
Stand: 05.02.2012 Weitere Informationen auf:
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