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Beruf Physiker/in - Biophysik |
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Berufsbild Physiker/in - Biophysik
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| Biophysiker/innen erforschen die Funktion und Entwicklung biologischer Systeme mit Hilfe von Prinzipien und Denkansätzen der Physik und wenden ihre Forschungsergebnisse in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft an. Arbeitsplätze finden Biophysiker/innen vorwiegend in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von z.B. biophysikalischen, medizinischen bzw. medizintechnischen und umwelttechnischen Instituten. Sie sind auch an Hochschulen und Hochschulkliniken sowie in Biotechnologie- und Pharmaunternehmen beschäftigt. Darüber hinaus können sie bei Herstellern von medizintechnischen Geräten oder Lasern sowie in der Forschung und Entwicklung im Bereich DNA-Chip-Technologie in Betrieben der Halbleiterindustrie tätig sein. |
| Biophysiker/innen untersuchen die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die lebenden Systemen zugrunde liegen, und beschreiben diese Prozesse mithilfe der Gesetze der Physik - z.B. der Thermodynamik und der Elektrodynamik - und deren Messmethoden. Dabei entwickeln sie auch die physikalischen Methoden zur Untersuchung biologischer Prozesse weiter. Biophysik verbindet Methoden und Fragestellungen aus Physik, Medizin, Medizintechnik, Chemie, Biochemie, physikalischer Chemie und Informatik, entsprechend interdisziplinär arbeiten die Biophysiker/innen. Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete ist die medizinische Forschung. Biophysiker/innen beschäftigen sich beispielsweise mit der Strahlenbiophysik oder den Fließgleichgewichten innerhalb von Zellen, untersuchen die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder oder die mechanischen Eigenschaften von Biomaterialien. In Unternehmen z.B. der Biotechnologie oder der Medizintechnik entwickeln Biophysiker/innen Anwendungen und Technologien oder beschäftigen sich mit der informationstechnischen Modellierung von Mess- und anderen Geräten. |
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Voraussetzungen für Physiker/in - Biophysik |
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Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium im Studiengang Biophysik: - an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder
- ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium, Staatliches Schulamt, ggf. auch die Hochschule) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
Daneben wählen die Hochschulen ihre Studierenden auch zunehmend durch eigene Zulassungsverfahren aus. Zudem sind länderspezifische Zulassungsvoraussetzungen möglich. Nähere Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen enthält die Datenbank KURSNET. Hinweis: In allen Bundesländern bestehen Sonderbestimmungen zum Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber/innen ohne Hochschulreifezeugnis. Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern |
Stand: 05.02.2012 Weitere Informationen auf:
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