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Beruf Ausbildungsberater/in

Berufsbild Ausbildungsberater/in

Ausbildungsberater/innen fungieren als Ansprechpartner für alle Personen, die an der Berufsausbildung beteiligt sind. Sie informieren Jugendliche und Lehrer/innen allgemeinbildender Schulen sowie Betriebe und Ausbilder/innen in Handwerk und Industrie über Möglichkeiten und Voraussetzungen der Berufsausbildung. Arbeitsplätze finden Ausbildungsberater/innen bei den Agenturen für Arbeit, bei den Industrie- und Handelskammern bzw. Handwerkskammern und anderen Berufsverbänden. Ebenso bieten Gewerkschaften und Einrichtungen der beruflichen Bildung Beschäftigungsmöglichkeiten.
Ausbildungsberater/innen beantworten Fragen von Betrieben und anderen Ausbildungsstätten wie auch von interessierten Jugendlichen und helfen bei Problemen, die die Ausbildung betreffen. Dabei informieren sie über Charakteristika der verschiedenen Berufe. Sie wissen, welche Anforderungen an die Ausbildenden wie auch an die Auszubildenden gestellt werden oder welche Ausbildungs- und Prüfungsinhalte vorgeschrieben sind. Stets sind sie über neueste Entwicklungen auf dem Laufenden und geben diese Informationen weiter. Beispielsweise setzen sie die Betriebe in ihrem Zuständigkeitsbereich darüber in Kenntnis, welche Neuerungen und Veränderungen sich für die Ausbildungspraxis - etwa durch die Neuordnung eines Berufs - ergeben. Zudem informieren sie Betriebe und Umschulungsträger auch über neue Ausbildungsberufe. Im Auftrag beispielsweise von Industrie- und Handelskammern planen und koordinieren sie außerdem Aktionen, um zusätzliche Ausbildungsplätze und Ausbildungsbetriebe zu gewinnen. Sie beraten Firmen, die erstmals ausbilden wollen, wie die Eignungsfeststellung der Ausbildungsstätte erfolgt, wie die Berufsausbildung durchgeführt werden muss und welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis entstehen. Ferner bringen sie Betrieben ausbildungsunterstützende Möglichkeiten nahe, etwa, überbetriebliche Ausbildungsstätten in die Ausbildung mit einzubeziehen. Zudem unterstützen sie Unternehmen dabei, innerbetriebliche Ausbildungspläne zu erstellen und Ausbildungsverträge abzufassen. Auch versuchen sie, durch Information und Unterstützungsangebote Betriebe vermehrt oder bisher nicht ausbildende Betriebe erstmals zur Ausbildung zu bewegen. Neben ihren beratenden Aufgaben haben Ausbildungsberater/innen auch eine überwachende Funktion: Sie besuchen beispielsweise Ausbildungsstätten - auch ohne besondere Veranlassung - und nehmen Einsicht in die Ausbildungsnachweise, z.B. kontrollieren sie, ob die Berichtshefte von den Auszubildenden ordentlich geführt werden und die vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte in der Praxis vermittelt werden. Auch kontrollieren sie die Qualität der Ausbildung und versuchen, in Zusammenarbeit mit den Betrieben und Auszubildenden, diplomatisch aber hartnäckig ersichtliche Mängel abzustellen.
 

Voraussetzungen für Ausbildungsberater/in

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, wird üblicherweise ein Studium oder eine Weiterbildung im Bereich Pädagogik gefordert.
Stand: 02.03.2011
Weitere Informationen auf:

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