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Ausbildung Facharbeiter/in - Anlagentechnik (Technische Kohle)

Berufsbild veraltet. Daten nur noch zu Informationszwecken online

Ausbildung Facharbeiter/in - Anlagentechnik (Technische Kohle)

Dieser Beruf wurde in der ehemaligen DDR ausgebildet und ausgeübt. Es handelt sich um eine Facharbeiterausbildung, die bis 1990 angeboten wurde. Nachfolgend erfahren Sie, welche Tätigkeiten den Beruf prägen und in welchen vergleichbaren Berufen der Bundesrepublik Deutschland sie sich wiederfinden.

Facharbeiter/innen für Anlagentechnik mit der Spezialisierungsrichtung technische Kohle bedienen und warten Maschinen und Anlagen, die Kohle chemisch umwandeln - z.B. in Aktivkohle, gasförmige oder flüssige Kohle - und verpacken. Aktivkohle, die auch aus Holz, Kokosnussschalen oder Torf gewonnen werden kann, verwendet man beispielsweise zur Reinigung von Lösungen und Gasen, ein typisches Produkt sind Filtervliese in der Automobilindustrie. Die Fachkräfte richten Ofen-, Mahl-, Zerkleinerungsanlagen und Pressen auf verschiedene Herstellungsverfahren ein und steuern sie. Sie beheben auch Maschinenstörungen und halten die Produktionsanlagen instand. Außerdem sorgen sie für den reibungslosen Produktionsablauf und prüfen die Güte der Erzeugnisse. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in Kohleartikelwerken.

Vergleichbare Berufe der Bundesrepublik Deutschland:
• Aufbereitungsmechaniker/in - Steinkohle (Ausbildungsberuf 1957-1992)
• Aufbereitungsmechaniker/in - Braunkohle

Hinweis: Diese Zuordnung beruht auf berufskundlichen Untersuchungen. Rechtliche Konsequenzen hinsichtlich der Gleichstellung des Ausgangsberufs mit den hier genannten Berufen der Bundesrepublik Deutschland lassen sich daraus nicht ableiten.