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Ausbildung Streetworker/in

Ausbildung Streetworker/in

Streetworker/innen helfen sozial Benachteiligten sowie Personen in besonderen Notlagen und schwierigen Lebensverhältnissen.

Streetworker/innen arbeiten bei sozialen Einrichtungen, wie z.B. bei Wohlfahrtsorganisationen und bei kirchlichen und sonstigen religiösen Vereinigungen. Auch Sozial- und Jugendämter bieten Beschäftigungsmöglichkeiten.
 

Berufsbild Streetworker/in

Um Mitglieder jugendlicher Streetgangs, Obdachlose, Drogenabhängige oder Prostituierte ansprechen zu können, steuern Streetworker/innen zentrale Anlaufstellen, Notwohnungen, inoffizielle Treffpunkte oder "die Straße" an. Streetworker/innen erkunden und beurteilen die soziale Situation in einem Bezirk und planen und organisieren bestimmte Sozialstrategien, die den in Frage kommenden Menschen eine gesellschaftliche Wiedereingliederung ermöglichen sollen. Zu diesen Strategien gehören z.B. Selbsthilfeeinrichtungen oder Freizeitangebote wie Sporttreffs oder Jugendcafés. Damit z.B. rivalisierende Gruppen innerhalb, aber auch außerhalb dieser Einrichtungen lernen, gewaltfrei miteinander auszukommen, bemühen sich Streetworker/innen bei diesen Personen um den Abbau gegenseitiger Aggressionen. Obdachlosen bringen sie gegebenenfalls warmes Essen oder Kleider vorbei. Streetworker/innen helfen bei Behördengängen, der Arbeits- und Wohnungssuche und begleiten Hilfsbedürftige zu Suchtberatungsstellen und Ärzten/Ärztinnen. Ferner arbeiten sie in der Drogen- oder AIDS- Prävention mit. Sie betreiben Öffentlichkeitsarbeit und erledigen sonstige Verwaltungsarbeiten im sozialen Bereich.
 

Voraussetzungen für Streetworker/in

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise ein Studium im Bereich

Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik erforderlich. Auch mit einer Weiterbildung im Bereich Sozialarbeit bieten sich Zugangsmöglichkeiten.

Darüber hinaus wird die staatliche Anerkennung vorausgesetzt.